BMU: Klimachutz durch Radverkehr

Bundeswettbewerb öffnet neues Förderfenster

Bundesumweltministerium baut Förderung des Radverkehrs aus - Ab Sommer 2019 können neue Ideen ins Rennen geschickt werden


Das Bundesumweltministerium veröffentlichte am 1. November 2018 einen neuen Förderaufruf "Klimaschutz durch Radverkehr". Über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) werden künftig investive Modellprojekte gefördert, die unter anderem Städte und Gemeinden, aber auch Vereine und Unternehmen dabei unterstützen, attraktive Angebote für den Radverkehr zu entwickeln und dem erhöhten Fahrradaufkommen gerecht zu werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer – für viele Wege ist daher das Fahrrad eine praktische und klimafreundliche Alternative. Häufig ist jedoch die vorhandene Infrastruktur für Fahrräder vor Ort nicht ausreichend. Hier setzen wir mit unserem Förderangebot an. Wir wollen dazu beitragen, den Radverkehr attraktiver und damit unsere Städte und Gemeinden klimafreundlicher und lebenswerter zu machen."

Vom 01. August 2019 bis zum 31. Oktober 2019 sowie im Zeitraum 1. August 2020 bis 31. Oktober 2020 können Projektskizzen eingereicht werden. Aus allen eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

Seit 2016 hat das Bundesumweltministerium bereits 38 Einzel- und 18 Verbundvorhaben zum Radverkehr im gesamten Bundesgebiet mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 85 Millionen Euro unterstützt.

Kontakt und weitere Informationen:

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Innovation für Klimaschutz und Klimawandelanpassung
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Telefon: +49 30 20199 – 34 22
E-Mail: ptj-ksi.@.fz-juelich...de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative/radverkehr